Eine Städtereise durch Krakau können wir Ihnen nur empfehlen. Hier gibt es jede Menge zu sehen und zu entdecken. Bestaunen Sie den außergewöhnlichen architektonischen Reichtum dieser einzigartigen Metropole. Hier gibt es noch eine Vielzahl von gut erhaltenen Bauwerken aus den verschiedensten Epochen, wie zum Beispiel aus dem Mittelalter, der Renaissance und auch aus dem Barock. Diese Vielfalt an äußerst sehenswerten Bau- und Kunstwerken machen Krakau zu etwas ganz Besonderem. Wussten Sie, dass man Krakau auch als das „polnische Rom“ bezeichnet? Das liegt daran, das es hier rund 100 Kirchen gibt. Wer nun aber glaubt das die Stadt leicht verstaubt und langweilig ist, der irrt gewaltig. Mit etwa 758.000 Einwohnern ist Krakau die drittgrößte Stadt Polens. Und die vielen Studenten und Jugendlichen bringen frischen Wind in die alten Gemäuer. In der Altstadt gibt es zum Beispiel rund 400 Bars, Kneipen, Clubs und Restaurants. Hier findet jeder den passenden Ort um den Tag nach ausschweifendem Sightseeing ausklingen zu lassen.
Krakau hat eine sehr lebhafte Geschichte. Ab 1320 bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war sie sogar Hauptstadt des Landes. Nach dem 16. Jahrhundert wurde der politische und wirtschaftliche Mittelpunkt dann allerdings nach Warschau verlegt. Bereits 1364 wurde die erste Universität in Krakau gebaut. Hier gab es die ersten Lehrstühle für Astronomie und Mathematik in ganz Europa. Deswegen gilt Krakau auch heute noch als Universitätsstadt. Nach Polens Fall im 18. Jahrhundert konnte es erst im Jahre 1918 seine Souveränität zurückgewinnen. Glücklicherweise hat Krakau die beiden Weltkriege zum größten Teil unbeschädigt überstanden. Viele Sehenswürdigkeiten können also noch im Original bestaunt werden. Nicht zuletzt deswegen ist die Stadt heutzutage ein sehr beliebtes Touristen Ziel geworden.
Sehenswürdigkeiten in Krakau
Wer seine Tour durch Krakau am alten Marktplatz Rynek Glowny startet kann den Stadtmarkt auf einem der größten mittelalterlichen Plätze Europas bestaunen. Hier herrscht ein buntes Durcheinander und man kann bei einer Tasse Kaffee oder Tee den vielen Menschen beim Einkaufen zusehen. Optisch erinnert dieser Ort an die Piazza San Marco in Venedig. Er erstreckt sich auf rund 200 m² und wird in der Mitte von den rund 100 Meter langen Tuchhallen in zwei Hälften geteilt. Umrahmt wir der Platz von noblen Adels- und Patrizierhäusern. Besonders hervorstechend auf diesem Bild sind die beiden Türme der Marienkirche in Krakau. Diese kann gegen Eintrittsgebühr im Detail besichtigt werden. Das besondere Schmuckstück der dreischiffigen Kirche ist der Hauptaltar. Erschaffen wurde er von einem Nürnberger Künstler namens Veit Stoß und er ist mit den Maßen 11 mal 13 Metern ein sehr imposantes Schnitzkunstwerk.
Besonders sehenswert sind auch die oben erwähnten Tuchhallen, die mit Ihren kunstvollen Zinnen und den goldenen Kuppeln an eine anderen Ort erinnern. „Basarähnlich“ reihen sich hier viele Holzstände aneinander. Die Händler bieten hier überwiegend polnisches Kunsthandwerk an. Aber auch die schummrige Beleuchtung trägt zu der geheimnisvollen Atmosphäre der Hallen bei. Ein weiterer Punkt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten ist die Annenkirche. Sie ist die größte Barockkirche Krakaus.
Ebenfalls sehr interessant ist der Stadtteil Kazimiers (dt. Kasimir). Kazimiers war früher mal eine selbstständige Stadt und wurde überwiegend von Juden bewohnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtteil zum größten Teil saniert und ist heute ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen. Hier gibt es viele szenige Bars und Kneipen die den Stadtteil zu einem angesagten Ausgehviertel gemacht haben. Von der Altstadt aus ist es in rund 15 Minuten bequem zu erreichen.
Tipps für weitere Sehenswürdigkeiten:
1. Baksteinbastion Brabakane
- Floriangasse
- Peter-Paul-Kirche
- Krakauer Schloss Wawel (Weltkulturerbe der UNESCO, genau wie die Altstadt)
Besuchen Sie Krakau und überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt, die diese polnische Metropole seinen Gästen zu bieten hat.

